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La théorie des transfers culturels et les beaux-arts
Methoden des Kulturtransfers und die Bildenden Künste
Atelier de travail / Werkstattgespräche organisiert von Alexandre Kostka (Université Cergy-Pontoise / Centre Marc
Bloch, Berlin ) und Martin Schieder (Freie Universität Berlin / Deutsches
Forum für Kunstgeschichte, Paris), Centre Marc Bloch, Schiffbauerdamm 19, 10113 Berlin (S Bahnhof
Friedrichstraße)
Donnerstag, 16. Dezember 2004.
Almut Ochsmann
Der Begriff des „Kulturtransfers“ hat sich mittlerweile so stark
verbreitet, dass man mit den Werken, die ihn im Titel führen, ganze Regale
füllen könnte. War diese Forschungsrichtung zunächst konzipiert als
sozialhistorische Antwort auf die vergleichende Literaturgeschichte, der
man vorwarf, sich mit einer methodologisch ungesicherten „Einflußgeschichte
zu begnügen, so ist die Mitte der 1980er Jahre maßgeblich von Michel
Espagne und Michael Werner entworfene Forschungsrichtung nun schon seit
längerer Zeit in die Werkstatt des Historikers vorgedrungen.[1] Auch die
Kunstgeschichte nutzt dieses Werkzeug, wovon vor allem die zahlreichen am
Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin entstandenen
Doktorarbeiten sowie die Publikationen und Forschungsprojekte des Deutschen
Forums für Kunstgeschichte in Paris zeugen.[2] Die Konferenz mit dem
bescheidenen Untertitel „Werkstattgespräche“ versuchte, innerhalb dieses
schon abgesteckten Forschungsrahmens neue Perspektiven aufzuzeigen und eine
jüngere Generation zu einem interdisziplinären Austausch zwischen
Geschichte und Kunstgeschichte anzuregen. Dass die Tagung im Centre Marc
Bloch stattfand, kann ebenfalls als „Neulandgewinnung“ aufgefasst werden,
denn dieses zentral am Schiffbauerdamm gelegene deutsch-französische
Forschungszentrum ist in erster Linie für seine Arbeiten zur Geschichte und
Sozialgeschichte bekannt. Dass nunmehr auch die in manchen Kreisen der
Sozialhistoriker als frivol betrachtete Kunstgeschichte hier Einzug halten
konnte und der amtierende Direktor Olivier Beaud ihr sogar ein permanentes
Bleiberecht in Aussicht gestellt hat, ist - abgesehen vom Erkenntnisgewinn
der Tagung selbst - schon ein eindeutiger Gewinn.
Als deutliches Zeichen von starkem Interesse kann die große Zahl der
Teilnehmenden gedeutet werden: Bei zwölf Referenten blieben jedem nur je 20
Minuten Redezeit. Dank der demonstrativen Blicke auf die Uhr der jeweiligen
Sektionsleiter blieb die Tagung im Zeitrahmen, ohne dass die Diskussion zu
kurz gekommen wäre.
In seiner Begrüßung erinnerte Alexandre Kostka zunächst an die
Unterscheidung von historischem „Vergleich“ und „Transfer“ und erläuterte
aktuelle Tendenzen der Geschichtsforschung, die diesen beiden Begriffen die
jüngst von Michael Werner vorgeschlagene Theorie der „histoire croisée“
hinzufügen. Anhand von konkreten Beispielen aus verschiedenen Epochen wies
dann der Kunsthistoriker Martin Schieder darauf hin, dass Kunstobjekte
besondere Fragen aufwerfen, die mit den Forschungsansätzen der Historiker
zwar vieles gemeinsam haben, jedoch eine besondere Sensibilität
voraussetzen. Die ästhetische Autonomie des Werkes entzieht sich dem
Streben des Historikers nach faktengestützter Eindeutigkeit und nötigt zum
permanenten Dialog zwischen der künstlerischen Form und dem historischen
Kontext. Daher ist es notwendig, so viele Fakten wie möglich
zusammenzutragen, und dies sowohl aus dem ursprünglichen Kulturkreis als
auch aus dem „rezipierenden“, um nicht nationalen Stereotypen bei der
Beurteilung von Kunst zu unterliegen. Zu dieser Anhäufung von Fakten und
Fragen trug das Kolloquium sicherlich bei - ohne dabei Anspruch auf
Vollständigkeit erheben zu wollen.
Der erste von vier Teilen war mit „Kulturtransfer vor der Nationenbildung“
überschrieben. War die „Nation“ das unumgängliche Paradigma des 19.
Jahrhunderts, so erlaubt die Zeit des 17ten und 18ten einen freieren Umgang
mit dem Begriff des „Transfers“; dabei offenbarte sich das von den
Historikern in letzter Zeit vorgeschlagene Konzept des „Raumes“ als
fruchtbar. Zu Beginn sprach Isabella Woldt (Hamburg) über den
polnisch-litauischen Sarmatismus, (d.h. die Kunst des altpolnischen
Kulturkreises) und seine künstlerische Verbildlichung im 17. und 18.
Jahrhundert. Sie positionierte sich kritisch gegenüber dem
Forschungsstandpunkt, der danach fragt, ob die sarmatischen Porträts ein
eigenes Genre seien, und ging stattdessen der Frage nach, wie sich eine
Hinwendung zur westlichen Kunst in diesen Gemälden künstlerisch ausdrückte.
Als Vermittler zwischen den westlichen Nationalstilen und der
altpolnischen, sarmatischen Kultur fungierten dabei Magnaten, die
Bildungsreisen ins Ausland unternahmen.
Danach stellte Max Tillmann (Berlin) den kurbayerischen Hof zur Zeit von
Max Emanuel vor. Dabei sollte das Kulturtransferproblem in
kultursoziologischer Perspektive angewendet werden. Ausgehend von einem
Familienporträt des Jahres 1691, das die ganze Gefolgschaft zeigt, wurde
die Situation einer „cour mêlée“ erläutert, an der sich Hofkreise und „untere Schichten“ mischen. Während des spanischen Erbfolgekrieges um das
Weltreich Karls II. (1701-1714), glaubte der Wittelsbacher an eine
Möglichkeit zur Weltpolitik, die sich jedoch zum Fiasko entwickelte.
Zunächst in Holland, dann in Compiègne unterhielt der auf französische
Subsidien angewiesene, vom Kaiser in Reichsacht gelegte Kurfürst einen
aufwendigen Hofstaat, der den tatsächlichen Machtverlust durch symbolische
Kulturpolitik zu kompensieren versuchte. Max Emmanuel nahm die
niederländische und französische Kultur aufmerksam wahr, wobei sich die
Frage stellt, ob diese „fremden“ Kulturen im Gegensatz zu einer
eigenständigen „bayerischen“ Identität stand. Nicht deutlich wurde,
inwiefern der Geschmackswandel Max Emmanuels seinen politischen
Allianzenwechsel spiegelt, bzw. sogar vorwegnimmt.
Der „Kulturtransfer und Gemäldeimport im friderizianischen Berlin am
Beispiel von Johann Ernst Gotzkowsky (1710-1775)“ ist das Thema einer an
der FU Berlin im Entstehen begriffenen Doktorarbeit von Nina Schepkowski.
Gotzkowsky ist bekannt aufgrund seiner mutigen Haltung während der
Besetzung Berlins im Siebenjährigen Krieg, verdient jedoch eingehendere
Aufmerksamkeit. Als Unternehmer erwarb sich Gotzkowsky zunächst das
Vertrauen des Königs durch sein Engagement bei der vom Hofe besonders
geförderten Seidenproduktion. Von seiner Seidenproduktion, für die er
französische Arbeiter abgeworben hatte, gingen umfangreiche Lieferungen an
den Hof Friedrichs II., der entscheidend zu seiner Förderung beitrug. Bei
seiner Tätigkeit als Händler und Kunstagent stellte er eine eigene Sammlung
von rund 600 Bildern zusammen. Ein Großteil der Sammlung wurde an Katharina
die Große verkauft und bildet heute den Grundstock der Eremitage.
In der mit „Abgrenzung und Aneignung“ betitelten Sektion referierte
zunächst Jan Werquet (Trier) über die Baupolitik Friedrich Wilhelms IV. im
Rheinland. In dieser seit dem Wiener Kongress preußischen Provinz musste
die monarchische Tradition neu ausgehandelt werden, da die historische
Legitimation im ehemals französisch beherrschten linksrheinischen Gebiet
fehlte. Wenn die preußische Krone auch dem Verlangen der Bevölkerung nach
einer Verfassung nicht nachkommen wollte, so waren zumindest symbolische
Zugeständnisse im Bereich der Kunst von Nöten. Der erst 1840 seinem Vater
nachfolgende Kronprinz hoffte, im westlichen Teil Preußens eine gesteigerte
persönliche Handlungsfähigkeit zu erlangen; durch die Architektur des von
ihm geschätzten Baumeisters Schinkel sollte ein sich bewusst von Frankreich
distanzierender preußisch-rheinischer Baustil favorisiert werden. Die
Geschichte der Umsetzung dieser Pläne zeigt, auf wie komplexe Weise sich
die „Aushandlung“ von politischen Kräfteverhältnissen und ästhetischen
Konzeptionen im Kunstwerk niederschlägt.
Danach sprach Tanja Baensch (Berlin) über Konzepte kulturpolitischer
Aneignung von Elsass-Lothringen im Kaiserreich am Beispiel des Straßburger
Museums. Nach 1871 bildete die im Frankfurter Vertrag an das Reich
abgetreten Region eine der direkten Verwaltung des Reiches unterstellte
Provinz, deren Kulturpolitik ein besonderer Symbolwert zuwuchs. Die von dem
Leiter der königlichen Museen in Berlin, Wilhelm von Bode, entscheidend
mitbestimmte Museumskonzeption versuchte, gleichzeitig nationale und
regionale Repräsentationspflichten zu erfüllen. Die Museumsdirektoren waren
zugleich Professoren der Universität, was ihren Status aufwertete. Von
einem enzyklopädischen Anspruch wurde zugunsten eines hohen künstlerischen
Wertes und der Erhaltung von holländischer Malerei, Renaissance- und
Cinquecentomalerei abgewichen.
Nach der Mittagspause folgten zwei Vorträge zum Thema „Stadtplanung und
Memorialisierung“. Zunächst berichtete Christian Joschke (Université Marc
Bloch, Straßburg) über die Kunstphotographie um 1900 und betrachtete dabei „Hamburg, London und Paris im Vergleich.“ Die internationale Ausstellung
der Amateurphotographien von 1893 diente als Beispiel, um die politische
Bedeutung der Bilder und ihres Umfeldes herauszustellen. In einer Zeit der
politischen Umwälzungen schien die Hamburger Oberschicht die
Amateurphotographie mit ihrem demokratischen Grundsatz gewählt zu haben, um
die geteilte Gesellschaft zu beruhigen und ihren eigenen Standpunkt im öffentlichen Raum zu sichern. Anhand einer Liste der 59 Preise, die bei der
Ausstellung vergeben wurden, lässt sich nachvollziehen, dass die gesamte Gesellschaft der Stadt Hamburg zu den Spendern gehörte.
Dann präsentierte Elsa Vonau vom Centre Marc Bloch in französischer Sprache
ihre Forschungsarbeiten über die Gartenstadt: „Les débats sur la
cité-jardin en Europe et leur impact sur la constitution de l‘urbanisme en
France“. Sie stellte die große Bedeutung der ursprünglich aus England
stammenden Idee der Gartenstadt für die französische Stadtplanung von
1901-1914 dar. Um den methodologischen Schwierigkeiten im Transfer zu
begegnen, wurde der Begriff des „jeu de miroir“ eingeführt. Durch sehr
schnelles Wachstum der Städte bedingt, mussten zahlreiche Vorstädte
angelegt werden, wo auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen meist
Wohnungen für die Mittelschicht geschaffen werden mussten. Für eine Lösung,
die ein gesundes Leben mit Grünräumen ermöglichen sollte, diente England
als Vorbild für schließlich oft utopische Pläne. Die Gründung des „Musée
social“ und der Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau waren wichtig für die
urbanistischen Projekte. Weitere Vereine, wie die „association des
cités-jardin“ und der „comité des espaces libres“ mit den später folgenden
verschiedenen Kongressen zum sozialen Wohnungsbau, wie derjenige 1905 in
Lüttich regten verschiedene Überlegungen zu Gartenvierteln und Freiräumen
in der Stadtplanung an.
Der letzte Teil des Tages stand unter der Überschrift „Internationalisierung der Kunst und die Suche nach dem Neuen Stil“. Hier
war Knut Helms (Berlin) der erste Redner mit seinem Beitrag über die
Zusammenarbeit französischer Kunstkritiker und Kunstpolitiker mit deutschen
Künstlern in der Dritten Republik. Dem Vortragenden ging es um das
Aufdecken und Hinterfragen eines Netzwerkes, das er ausgehend von dem
symbolistischen Schriftsteller Gustave Kahn erläuterte. Wie dieser, so
hofften junge zeitgenössische Schriftsteller, durch das Schreiben in vielen
verschiedenen Zeitschriften in den Kreisen der bürgerlichen Mittelschicht
und der Aristokratie bekannt zu werden. Auf den ersten Blick erstaunlich
war die Offenheit gegenüber ausländischen Künstlern. Deutsche Maler wie Max
Liebermann wurden als naturalistische Nachfolger der Barbizonisten positiv
aufgenommen; dies kann auch als „strategische“ Aufwertung eines
ausländischen Malstils gewertet werden, um innerhalb des französischen „système des beaux-arts“ die eigene Stellung zu behaupten.
Gisela Möller brachte das wichtige, bisher unzureichend untersuchte Thema
der dekorativen Künste zur Sprache. Ein Vermittler wie Justus Brinckmann,
der von 1877 bis 1915 das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe leitete,
bereitete durch seine umfangreichen Ankäufe auf der Pariser Weltausstellung
von 1900 den Weg für einen Kulturtransfer vor, dessen genaue Ausmaße
mangels detaillierter Vorstudien kaum zu ermessen sind. Bei der Wahl der
Einkaufsstücke kann der in Paris heimisch gewordene Exilhamburger Samuel
Bing als wichtiger Impulsgeber angesehen werden. Justus Brinckmann kaufte
vor allem Keramik, während Möbel (zum Beispiel von Gaillard und Guimard) im
Regelfall nur gekauft wurden, um darauf oder darin das Steinzeug im Museum
ausstellen zu können.
Andrea Meyer (Berlin) beschäftigte sich mit Reproduktionen von Werken Jean
François Millets in Deutschland und deutete bereits mit dem Schlagwort „Zerrbilder“ an, worum es sich dabei handeln würde. Im deutschen
Kaiserreich gestatteten technische Umwälzungen die Verbreitung von losen
Kunstblättern, zu denen auch Reproduktionsgraphiken einiger Gemälde von
Millet zählten. Sie erlangten eine sehr große Popularität, vermittelten
jedoch eine völlig verzerrte Vorstellung der originalen Bilder. Mit anderen
Farben und weiteren formalen Änderungen ist eine allgemeine Tendenz zur
Verfälschung des Bildinhalts festzustellen. Die andächtig ins Gebet
versunkenen Bauern des Bildes „L‘Angelus“ sind plötzlich entgegen dem
Original sauber gekleidet, tragen weiße Hemden und intakte Schuhe. Diese
Veränderungen ließen eine Identifikation des Bürgertums zu, evozierten
einen idyllischen Charakter. Die Rezeption des Ouvres von Millet
beschränkte sich auf das einfache Dorfleben, während dramatischere
Kompositionen in deutschen Publikation kaum erwähnt und nie abgebildet
wurden. Diese die harmonischen Seiten betonende Rezeption kam einer
bewussten Distanzierung vom „jakobinischen“ Millet-Kult der Dritten
Republik gleich.
Friederike Kitschen (Deutsches Forum für Kunstgeschichte, Paris) beschloss
den Tag mit einem Ausblick auf die Zeit nach 1945 und mit einem Einblick in
die deutsche Kunstkritik nach den Kriegen anhand des Malers Paul Cézanne,
des „lieben Gottes der Malerei“. Obwohl nach 1933 die Anzahl der Bilder
Cézannes in Deutschland erheblich vermindert war, blieb Cézanne in der
deutschen Kunstkritik immer präsent. Im Jahre 1912 war von Fritz Novotny
eine Cézanne-Monographie herausgegeben worden, die 1934 auch in englisch
und französisch erschien. In der Zeit des Nationalsozialismus gab es keine
ausdrückliche Verfemung, weshalb es auch für Cézanne keine „Stunde Null“ nach 1945 gab.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Auswahl der Referenten einen
Einblick sowohl auf den aktuellen wie den im Aufbau bestehenden
Forschungsstand vermittelte. Auffallend war die schon eingangs erwähnte
starke Präsenz von Dissertationsprojekten aus der FU Berlin, sowie der
Impulse der am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris angesiedelten
Forschungsvorhaben. Dies war kein Zufall, ist doch einer der Organisatoren,
Martin Schieder, auch Leiter des von der Thyssen-Stiftung finanzierten
Projektes „Deutsch-französischer Kunsttransfer 1945-63“. Wenn die
Gesprächsleitung sich am Schluss auch ein wenig gezwungen um ein Gespräch
bemühte, so entstand doch meistens ein reger und anregender Austausch von
Forschungsfragen und -problemen der einzelnen Teilnehmer. Sehr positiv
bleibt die strenge Zeitplanung in Erinnerung, die am Abend pünktlich die
Gelegenheit bot, bei einem „Vin d‘honneur“ die Gespräche in lockerer Runde
fortzuführen.
Anmerkungen:
[1] Vgl. die hervorragende Synthese von Hartmut Kaelble, in id. u. Jürgen
Schriewer (Hg.): Vergleich und Transfer. Komparatistik in den Sozial,
Geschichts- und Kulturwissenschaften. Frankfurt Campus, 2003, S. 468 - 493.
[2] Z.B. die von Thomas W. Gaehtgens, Uwe Fleckner und Martin Schieder
geleitete Reihe „Passagen/Passages“, deren achte Publikation kürzlich
erschienen ist: Alexandre Kostka u. Françoise Lucbert (Hg.): Distanz und
Aneignung. Relations artistiques entre la France et l‘Allemagne 1870-1975/
Kunstbeziehungen zwischen Deutschland und Frankreich 1870-1945, Berlin,
Akademie Verlag 2004.
Redaktion: Livia Cárdenas

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03.01.2005
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